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calendar_today2.4.2026

La 3e classe améliore son français à Dijon

Eine Woche, um die persönlichen Französischkenntnisse zu optimieren - aber nicht nur. Neben der Sprachschule, welche jeweils am Morgen besucht wurde, blieb genügend Zeit für kulturelle Erkundungen sowie spannende Erfahrungen in den Gastfamilien. Eine Schülerin berichtet auf Deutsch und Französisch.

Am Sonntagmittag startete unser Abenteuer in Gossau mit dem Zug nach Zürich. Von dort fuhren wir mit dem TGV Lyria nach Dijon. Unterwegs genossen wir die Zeit mit Gesprächen. In Dijon wurden wir von Ismaël empfangen und zur Schule gebracht. Charline gab uns alle Infos zum Aufenthalt, wie das wir am Morgen jeweils Unterricht haben und  an den Nachmittagen Exkursionen unternehmen werden , danach erkundeten wir als Klasse die Altstadt. Mit dem Tram kehrten wir zur Schule zurück und wurden um 18:00 Uhr von unseren Gastfamilien abgeholt. Den Abend verbrachten wir bei unseren Gastfamilien.

Lundi matin, nous sommes allés à l’école. Nous étions une seule classe, mais nous avons été séparés en deux groupes.

L’après-midi, nous avons fait un rallye dans la ville de Dijon. Nous avons vu la chouette sur le mur. C’est une tradition : on la touche avec la main gauche pour que son vœu se réalise. Nous l’avons tous fait! C’était très amusant.

Dijons Stadtfuehrung

Am Dienstag waren wir in der Markthalle, wo wir mit einem Arbeitsblatt unterwegs waren: Mit Bildern mussten wir auf Französisch bei den Händlern nach Produkten fragen – eine gute Übung, auch wenn es anfangs etwas nervös machte.

Am Nachmittag besuchten wir die Hospices de Beaune. Die Hospices de Beaune wurden 1443 von Nicolas Rolin, dem Kanzler des Burgunderherzogs, und seiner Frau Guigone de Salins gegründet, um Kranke und Arme zu versorgen. Das Gebäude ist ein Monument der Spätgotik, bekannt für sein auffälliges Dach mit farbigen Ziegeln. Der große Krankensaal hatte Platz für Dutzende Patienten – die Steinböden sind bis heute mit den Initialen „N“ und „G“ markiert, umrankt von Weinreben, als Zeichen der Fürsorge und Liebe. Die Hospices funktionierten über Jahrhunderte als Krankenhaus und sind heute ein bedeutendes historisches und kulturelles Zeugnis.

Amelie und Melanie

Le mercredi, nous avons eu cours le matin, puis l’après-midi, nous avons visité la ville dans le cadre du travail FLEX. Ensuite, certains sont allés à la Toison d’Or, tandis que d’autres ont préféré la Games Factory pour faire du karting.

Am Donnerstag hatten wir Schule, am Nachmittag sind wir ins Museum der Schönen Künste gegangen. Mit einem Arbeitsblatt sollten wir bestimmte Kunstwerke finden – darunter Gemälde, Skulpturen und auch Werke aus verschiedenen Epochen. 

Es war eine ruhige Tour – ein passender Abschluss einer erlebnisreichen Woche, bevor wir am Freitag nach der Schule wieder nach Gossau fuhren. Die Stimmung war entspannt - alle waren müde, aber zufrieden. 

 

Text: Emilia Berger

Regnerisches Dijon