
Zusammenarbeit im Team - Vertrauen - Gemeinschaft
Vom 3.-5. Dezember erlebten die Klassen 1-3 an verschiedenen Orten die Besinnungstage: Die 3. Klasse am Friedberg, auf dem Brückenweg in St.Gallen und im Skillspark Winterthur, die 2. Klasse in Quarten am Walensee und die 1. Klasse in Wildhaus. Im Mittelpunkt der drei Tage standen die Zusammenarbeit im Team, das Thema Vertrauen und die Gemeinschaft.
1.Klasse in Wildhaus

Am Mittwochmorgen trafen wir uns als ganze Klasse am Bahnhof in Gossau und fuhren nach Buchs SG. Von dort aus stiegen wir ins Postauto in Richtung Wildhaus und bezogen, sobald wir ankamen, mit Vorfreude unsere Zimmer. Am Nachmittag widmeten wir uns Spielen innerhalb der Klasse zum Jahresmotto Wurzeln und Flügel. Wir fragten uns dabei, was unsere Wurzeln stärkt und was uns Halt gibt.
Zu den Mahlzeiten setzten wir mithilfe von Frau Weber um, was wir im Schoolinarium (MAKE) über die Planung eines Menüs, der Anpassung eines Rezeptes und das Kochen für eine ganze Grupe gelernt hatten.

Gemeinsam mit Frau Ziegler planten wir am nächsten Morgen den Weihnachtsgottesdienst und bereiteten unser Weihnachtsspiel, "Das rote Paket", vor. Am Nachmittag unternahmen wir eine kleine Wanderung durch den Schnee. Auf dem Gamplüt angekommen, brieten wir leckere Marshmallows am Feuer. Am Abend bemalten wir unsere Gipsmasken, die wir am Abend vorher vorbereitet hatten.
Beim Putzen des Hauses setzten wir am Freitagmorgen die praktische Zusammenarbeit als Klasse bestens um, bevor wir mit vielen Erlebnissen im Gepäck von Wildhaus via Buchs SG nach Gossau zurückreisten.
Text 1. Klasse: Sarah Ibrahim und Soraya Scheiwiller

2. Klasse in Quarten am Walensee
Nach unserer Zugfahrt nach Quarten, die etwa 1.5 Stunden dauerte, assen wir gemeinsam zu Mittag. Am Nachmittag stellten wir Gipsabdrücke unserer Gesichter her, was eine spannende Erfahrung war: Dabei bestand das Ziel darin, gemeinsam in einer Gruppe zusammenzuarbeiten und sich auf die Teammitglieder verlassen zu können. Vor dem Abendessen genossen wir noch etwas Freizeit, die wir in der Turnhalle bei Sport mit viel Spass verbringen konnten.
Am Donnerstag standen wir schon früh auf, um gemeinsam zu frühstücken, bevor wir die getrockneten Gipsmasken bemalten. Dabei sind ganz unterschiedliche Kunstwerke entstanden - auch die Spaghetti mit einer speziellen Sosse, die uns zum Mittagessen serviert wurden, könnten als Kunstwerk bezeichnet werden.

Am Nachmittag blieben noch einige Stunden, die wir in der Natur verbrachten. Nach einem längeren Spaziergang liessen wir den Abend am "Lagerfeuer" mit Tee und Marshmallows ausklingen.
Text 2. Klasse: Yann Staubli und Alexander Lipinski

3. Klasse am Friedberg, in St.Gallen und im Skills Park
Von Brücken, Sprüngen und Ehrgeiz
Zu Beginn der Besinnungstage trafen wir uns in der Turnhalle und starteten mit Volleyball. Dabei merkte man, wie ehrgeizig und ambitioniert unsere Klasse ist. Nach der Pause spielten wir Völkerball und zum Abschluss ein Spiel, das dazu diente, unseren Klassengeist weiter zu stärken.
Am Donnerstag fuhren wir mit dem Zug nach St. Gallen Bruggen. Dort bildeten wir Gruppen und zogen jeweils ein Thema. Zur Auswahl standen Bewegung, Begegnung, Überraschung, Spuren und Licht. Während unserer Wanderung sollten wir zu unserem Thema treffende Fotos schiessen.
Passend zum Thema Überraschung trafen wir unterwegs eine ehemalige Klassenkameradin, über deren Wiedersehen wir uns sehr freuten. Auf der Brückenwanderung von St. Gallen Bruggen nach St. Gallen sahen wir viele, teilweise sehr imposante Brücken. Auch an diesem Tag stärkten wir unseren Klassenzusammenhalt und konnten uns gegenseitig von neuen Seiten kennenlernen.
In St. Gallen angekommen, durften wir zu Mittag essen und den Sternenmarkt besuchen. Anschliessend fuhren wir nach Gossau zum Friedberg zurück, wo wir aus den gemachten Bildern eine Fotopräsentation erstellten.


Den letzten Tag verbrachten wir im Skillspark, wofür wir mit dem Zug nach Winterthur fuhren. Nach einer kurzen Einführung konnten wir uns frei bewegen und hatten viel Spass. Einige versuchten sich auf dem grossen Trampolin an einem Rückwärtssalto – manchen gelang es, anderen eher nicht. Nachdem wir alle ausgepowert waren, trafen wir uns im Bistro und assen zu Mittag, bevor wir, glücklicherweise unverletzt, in den Zug nach Gossaus stiegen.
Alles in allem erlebte ich die Besinnungstage als sehr erfolgreich. Wir konnten uns viel bewegen, hatten schöne Begegnungen und konnten unseren Klassenzusammenhalt stärken.
Text 3. Klasse: Emilia Berger